A/V-Receiver
Verstärker für Audio/Video-Signale– A/V-Receiver bieten vielfältige Anschlüsse für Unterhaltungselektronik und verfügen über Decoder für Kino-Tonformate, wie z. B. Dolby Digital- und DTS-Ton. Neue AV-Receiver bieten HDMI, USB und Ethernetanschlüsse. Besitzt der Verstärker ein Radioempfangsteil, wird er als A/V-Receiver bezeichnet.

Abschattung
Wenn ein Teil einer Sat-Antenne z. B. durch Bäume, Dachüberstände oder LNB-Halterungen keine elektromagetischen Wellen reflektieren kann, spricht man von einer Abschaltung.

Abschirmung
Dient dem Schutz des zu übertragenden Signals vor äußeren Störungen, welche die Übertragung verfälschen oder verhindern.

AC-3/Dolby Digital
Audio Coding No. 3 – ist eine alternative Bezeichnung für Dolby Digital, dem Verfahren zur digitalen Codierung von bis zu fünf Tonkanälen in einem Datenstrom inklusive einem Basskanal (5.1-Kanal-Technik), der Tonstandard der DVD. AC-3 speichert die Tondaten komprimiert (32 bis 640 Kilobit pro Sekunde) und verlustbehaftet. Es werden Frequenzen zwischen 20 Hertz und 20 Kilohertz übertragen. Dem Subwooferkanal stehen 20 Hertz bis 120 Hertz zur Verfügung.

ACCESS POINT
Ein Access Point stellt eine Verbindung zwischen drahtgebundenen und drahtlos vernetzten Komponenten eines Netzwerks her.

additive Farbmischung
Die additive Farbmischung wird sowohl von allen Fernsehern als auch Displays verwendet. Aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau können Millionen verschiedene Farben erzeugt werden. Die so genannten Lichtfarben ergeben als Summe weiß. Schwarz entsteht durch die Abwesenheit der Grundfarben.

ADR
Abkürzung für Astra Digital Radio – ADR nutzt die Tonunterträger der analogen Transponder, um Radioprogramme in nahezu CD-Qualität zu übertragen. Aufgrund der fortgeschritteneren MPEG-2-Technologie ist ADR ein Auslaufmodell und soll spätestens mit Beendung des analogen Fernsehempfangs abgeschaltet werden.

ADSL
Asymmetric Digital Subscriber Line – Anschlusstechnik für Breitbandinternet, die auf Kupferleitungen basiert. Ermöglicht Datenraten bis zu 10 Mbit/s.

ADSL2+
Weiterentwicklung des ADSL-Standards, die Datenraten bis zu 25 Mbit/s im Downstream ermöglicht.

AGCM
Autoità Garante della Concorrenza e del Mercato – Italienisches Kartellamt.

AGF
Die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung ist der Zusammenschluss der Sender ARD, ZDF, Pro-Sieben-Sat-1-Media-AG und RTL zur Durchführung und Entwicklung der Fernsehzuschauerforschung in Deutschland.

Aktivlautsprecher
Lautsprecher mit separater Stromversorgung und eingebauter Endstufe zur Leistungsverstärkung, auch Aktiv-Box genannt (z. B. Subwoofer). Kann mit einer Cinch-Verbindung direkt an einen Vorverstärker oder einen externen Decoder angeschlossen werden (integriert z. B. in DVD-Playern oder DVB-T-Receivern).

Alphacrypt
Anbieter eines Common-Interface-Moduls, mit dessen Hilfe verschiedene Pay-TV-Angebote entschlüsselt werden können. Das Modul decodiert die Codiersysteme Irdeto, Cryptoworks, Conax und Betacrypt. Derzeit sind mit dem Alphacrypt Light, dem Classic und dem TC drei Module aus der Familie auf dem Markt erhältlich.

AM
Amplitudenmodulation – analoges Verfahren, um die Amplitude einer Frequenz, die von einem Sender abgestrahlt wird, so zu verändern, dass eine Information darin codiert ist.

anamorph
Vertikal verzerrt gespeichertes Bild, um die volle vertikale Zeilenanzahl bei Breitbildfernsehern zu nutzen. Ein 16 : 9-Fernseher kann das Bild auf seine Breite ziehen, ohne Auflösung einzubüßen. 4 : 3-Fernseher stauchen das Bild. ARD und ZDF senden im Anamorph-Format.

ANSI-Lumen
American National Standard Institute – vergleichbar mit unserem deutschen DIN (Deutsches Institut für Normung). Entsprechend bedeutet ANSI (-Lumen), dass es sich um ein offizielles standardisiertes Messverfahren von Lichtstrom mit der Einheit Lumen handelt, das es erlaubt, verschiedene Projektortechniken miteinander vergleichbar zu machen. Gemessen wird dabei eine Projektionsfläche von einem Quadratmeter, eingeteilt in neun Felder.

API
Application Programming Interface – Software- Schnittstelle, die es einem Programmoder Service-Anbieter ermöglicht, Anwendungsprogramme (Applikationen) in einem Computer auszuführen. Dabei wird durch eine mehrschichtige Entkopplung eine Hardware- Unabhängigkeit erreicht. Auf Geräten unterschiedlicher Hersteller weist die Applikation dasselbe „look and feel“ und dieselbe Funktionalität auf.

Applikationen
Zusätzlich zu TV- und Radioprogrammen kann ein digitaler Receiver (Set-Top-Box) weitere Anwendungen empfangen, die als Applikationen bezeichnet werden. Dazu zählen die elektronischen Programmführer (EPG) von ARD und Premiere World ebenso wie Computerspiele oder die Videotext-Funktion der d-box.

Artefakte/Dropouts
Ruckelnde Bilder, Klötzchenbildung, kurzes Stehenbleiben und ähnliche Fehler im digitalen Datenmaterial.

Astra
In Europa tätiger Satellitenbetreiber, der derzeit Satelliten auf drei Position betreibt. Auf der für Deutschland wichtigen Position 19,2 Grad Ost befinden sich fünf Satelliten. Zum Empfang der analog und digital ausgestrahlten Sender benötigt man eine Parabolantenne.

ATHP
Advanced Technisat Home Platform – eine von Technisat eigens kreierte Software für den Siehferninfo-EPG und das Update der Boxen via Satellit.

ATM
Asynchronus Transfer Mode – ATM ist eine Übertragungstechnik, bei der die Daten schneller vom Server zum Nutzer übertragen werden als umgekehrt.

ATRAC
Adaptive Transform Acoustic Coding, was mit "anpassungsfähige Ton-Umwandlungskodierung" übersetzt werden kann. Es handelt sich um ein Kompressionsverfahren für Audiodaten und ist eine Sony-Eigenentwicklung. Zum Einsatz kommt ATRAC beispielsweise bei der MiniDisc.

Audio-Delay
Zeitliche Differenz zwischen dem Video- und Audiosignal. Nur bei nicht vorhandenem Audio-Delay ist eine Lippensynchronität gewährleistet.

Audiokompression
Verfahren zum Verringern der Datenmenge beim Speichern oder Übertragen von Tondaten, z. B. bei MP3. Zur Erhöhung des Kompressionsfaktors werden Frequenzen ausgefiltert, die der Hörer in der Regel nicht wahrnimmt.

AUFLÖSUNG
Anzahl der dargestellten Punkte (Pixel), aus denen sich ein Bild zusammensetzt. Bei einem PAL-Signal werden 720 × 576 Bildpunkte angezeigt. HDTV wird vorrangig in 1 920 × 1 080 Pixeln gesendet, dies sind zwei Millionen Bildpunkte bzw. zwei Megapixel Auflösung.

Ausleuchtzone
Ausleuchtzone, auch Footprint oder Beam genannt, gibt an, in welche Regionen ein Satellitensignal ausgestrahlt wird.

Austastlücke
Kurze Pause im Videosignal, die keine Bildinformationen enthält. Da das Fernsehsignal in Zeilen aufgebaut ist, ergibt sich eine horizontale Austastlücke (Zeitintervall, in dem der Elektronenstrahl der Bildröhre zum Anfang der nächsten Zeile springt) und eine vertikale Austastlücke (Rücksprung des Elektronenstrahls vom Bildende zum Bildanfang). Weil Austastlücken keine Bildinformationen enthalten, können sie Signale zur Bildsynchronisation oder den Teletext transportieren.

Azimut
Azimut ist der Winkel, um den die Parabolantenne horizontal gedreht werden muss, um einen Satelliten anzupeilen.

Mit freundlicher Unterstüzung von www.digitalfernsehen.de

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Glossar

Fachbegriffe einfach erklärt:
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