B-Frame
Element der MPEG-Komprimierung. Abkürzung für Bilddirectional Frame. Bewegungsvektoren, die die Position des Bildinhalts relativ zum vorhergehenden oder nächsten Bild beschreiben.

Backlight
Hintergrundbeleuchtung eines Fernsehers, beispielsweise als Leuchtstoffröhren oder Leuchtdioden bei LC-Displays. Per Regler lässt sich die Lichtleistung je nach Modell beeinflussen.

Bandbreite
Beim Sat-Empfang kontinuierlich zusammenhängender Frequenzbereich. Dieser Abstand zwischen zwei Frequenzen bildet ein so genanntes Frequenzband, in dem elektrische Signale übertragen werden. Je größer die Bandbreite, desto mehr Informationen können übertragen werden.

BAT
Bouquet Association Table – Tabelle im digitalen Datenstrom mit Programminformationen von Programmanbietern.

Beam
Ausstrahlungsbereich eines Satelliten. Jeder Satellit kann seine Transponder nur für eine bestimmte Region der Welt bereit stellen

Betacrypt
Digitales Codiersystem zur Verschlüsselung von TV-Programmen, heute nur noch selten verwendet

Betacrypt-Tunnel
Um die Kommunikation zwischen Nagra-Smartcard und d-box zu ermöglichen, besitzt die Nagra-Verschlüsselung weiterhin Betacrypt- Protokolle. Man spricht auch davon, dass hierbei Betacrypt getunnelt wird.

BETRACHTUNGSWINKEL
Beschreibt die fehlerfreie Darstellung eines Bildes außerhalb der mittleren Sitzposition. Je weiter Sie bei einem Fernseher links oder recht sitzen, desto mehr kann die Bildqualität abnehmen. Abnehmende Helligkeit oder aufgehellte Schwarzbereiche sind die Folge – das Bild bleicht aus, Die Angabe erfolgt in Grad. Eine frontale Sitzposition entspricht 90 Grad, eine seitliche zwischen 90 und 180 Grad. Die Herstellerangaben beziehen sich nicht auf eine gleichbleibende Bildqualität.

bidirektional
Bezeichnet die Datenübertragung in beide Richtungen zwischen zwei Punkten.

Biegeradius
Gibt die maximal mögliche Biegbarkeit einesKabels an, ohne dass die Isolierschichten gequetscht und damit die Leiteigenschaften beeinträchtigt werden.

BIOS
Basic Input Output System – Basis-Software eines Computers, ohne die ein PC nicht starten würde. Nach dem Einschalten wird diese aus dem ROM geladen. Das Bios ist das Hauptschlagaderprogramm eines jeden PCs.

Bit
Binary Digit – die Binärziffer ist die kleinste digitale Informationseinheit, die nur zwei Zustände – null oder eins – kennt. Diese zwei Zustände sind die Basis für die gesamte Digitaltechnik. Acht Bits ergeben ein Byte, womit sich bereits 256 verschiedene Informationen darstellen lassen.

Bit Error Rate (BER)
Die Bitfehlerrate ist ein Kriterium für die Qualität eines digitalen Signals. Sie gibt das Verhältnis der fehlerhaften Bits zur Gesamtmenge der empfangenen Bits an – eine BER von 1 bedeutet, dass jedes Bit falsch ist, bei einer BER von 10-4 tritt durchschnittlich ein Fehler bei 10 000 empfangenen Bits auf. Je niedriger also die Rate, desto besser ist das Signal.

Bitrate
Datenrate, z. B. einer DVD oder eines Audiosignals, die Rückschlüsse auf die Stärke der Bild- oder Tonkomprimierung zulässt. Das Bild einer DVD benötigt rund sechs Millionen Bit (Megabit) pro Sekunde für eine gute Bild-qualität. Je höher die Bitrate, desto besser kann die Qualität ausfallen.

Bitstream
Englische Bezeichnung für Datenstrom, in dem die Bild- und Toninformationen meist codiert gesendet werden. Erst entsprechende Decoder entschlüsseln diesen Informationsfluss, wie ein Dolby-Digital-Decoder, welcher das Bitstream-Signal in Mehrkanalklang umwandelt.

BLM
Bayerische Landeszentrale für neue Medien – zuständig für die Beaufsichtigung, Entwicklung und Förderung der privaten Rundfunkangebote in Bayern.

Blockcodierung
Digitales Fehlerschutzverfahren. Bei der Blockcodierung wird ein definierter Teil des Bitstroms in einem Block zusammengefasst. Durch ein bestimmtes mathematisches Verfahren werden Quersummen der einzelnen Zeilen und Spalten gebildet und dem Datenstrom angehängt. Der Fehlerschutzdecoder im Empfänger vergleicht die Quersummen mit den Nutzdaten und kann so Fehler erkennen und korrigieren.

Blocker
Der Blocker sorgt dafür, dass kein Schreibzugriff auf die Smartcard besteht, so dass sie auch nicht abgeschaltet werden kann. Das war zu Gründerzeiten des digitalen Fernsehens ein praktisches Gerät, denn damals wurden die Programme ohne Zeitlimit freigeschaltet. Der Anbieter musste erst wieder ein Abschaltsignal senden, damit die Programme nicht mehr gesendet werden konnten. Jetzt werden Programme nur noch für einen bestimmten Zeitraum freigeschaltet. Die Smartcard muss nach einer bestimmten Zeit wieder ein Freischaltungssignal erhalten, damit die Kanäle offen bleiben.

BLU-RAY
Auch bekannt als Blu-ray Disc (BD). Eine 12-Zentimer-Scheibe mit der Speicherkapazität von 25 Gigabyte pro Schicht (entspricht 5,5 DVDs). Um die größere Datenmenge trotz der gleichen Ausmaße einer DVD unterzubringen, wird ein blauer Laser notwendig, der die enger beieinander liegenden Daten abtasten kann. Auf einer Blu-ray finden aktuell bis zu zwei 25-Gb-Schichten Platz.

Blucom
Von Astra entwickelte Technologie für interaktive TV-Services, die mit dem Handy gesteuert werden können. Das Handy und der Receiver kommunizieren dabei mit Bluetooth.

Bluetooth
Technologie zur drahtlosen Übermittlung von Sprache und Daten über kurze Distanzen, in der Regel maximal zehn bis zwölf Meter.

BPjM
Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien – die Deutsche Bundesoberbehörde ist dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nachgeordnet. Die Zuständigkeiten umfassen die Prüfung und Aufnahme jugendgefährdender Medien in die Liste der jugendgefährdenden Medien. Für die Indizierung von Filmmedien und Computerspielen ist die BPjM nur noch zuständig, wenn diese keine Kennzeichnung aufweisen. Beschlagnahmen und Einziehungen von Medien gehören ebenfalls nicht zum Tätigkeitsbereich der Bundesprüfstelle. Sie sind Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden

Brickwall-Effekt
Verschlechtert sich das digitale Signal, kann der Digitalreceiver das Bild ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr korrekt darstellen. Das Bild bricht wie eine Ziegelmauer (englisch: Brickwall) in sich zusammen.

Broadcast
Nachricht/Information, die an alle Stationen und Empfänger gleichzeitig gesendet wird.

Bug
Schwachstelle oder Fehler in einer Software.

BVDW
Abkürzung für Bundesverband Digitale Wirtschaft – Interessenverband von rund 1 000 Internet- und Multimedia-Dienstleistern. Dazu gehören Software-Entwickler und -Händler, Systemhäuser, Zugangsplattformen und Online-Dienste.

Mit freundlicher Unterstüzung von www.digitalfernsehen.de

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Glossar

Fachbegriffe einfach erklärt:
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