S-Video
Analoge Signalart, bei der Bilddaten getrennt nach Farb- und Helligkeitswerten übertragen werden (in getrennten Leitungen).

S/P-DIF
Sony/Philips-Digital Interface – Erlaubt die Übertragung digitaler Audiodaten. Die Verbindung zwischen Audio-Geräten erfolgt peroptischem Toslink oder koaxialem Cinch- Kabel.

SACD
Super Audio Compact Disc – Spezielle von Philips und Sony entwickelte Form der DVD, auf der nur Audioinformationen gespeichert sind und ein Kopierschutz implementiert ist. Neben der DVD Audio direkter Nachfolger der Audio- CD (mit einer höheren Abtast-Frequenz von 24 bit/192 kHz gegenüber 16 bit/44 kHz). Die Super-Audio-CD zeichnet sich durch brillanten Klang aus und unterstützt Surround- Klang mit bis zu 6 Kanälen, die Audiodaten werden in einem komprimierten aber verlustfreien Dateiformat gespeichert.

Samplingtiefe
So bezeichnet man eine Auflösungstiefe, die bei der Digitalisierung von analogen Audioinformationen pro Abtastung zur Speicherung der ausgelesenen Informationen zur Verfügung steht. Dabei definiert die Samplingtiefe die Anzahl der erkennbaren Klangunterschiede und entscheidet zusammen mit der Samplingrate über die Qualität von digitalen Aufnahmen. Je größer also die Samplingtiefe ist, desto mehr Lautstärkenunterschiede lassen sich hier erkennen. Daraus lässt sich eine bessere Dynamik herleiten.

SAT-Receiver
Bezeichnet Satelliten-Receiver/SAT-Empfänger/- Tuner – Diese Geräte ermöglichen den Empfang von analogen oder digitalen TVSignalen, die wiederum in einem Fernseher dargestellt werden können. An einen Receiver kann man zusätzlich noch einen Pay-TV-Decoder anschließen, der zum Empfangen von verschlüsselten Programmen dient.

SAT-Schüssel
Ist eine Antenne, die das Empfangen von Radio- und Fernsehprogrammen, teilweise auch Internetzugang ermöglicht. Diese Programme werden von einem Satelliten auf die Erde gefunkt. Der Name „Schüssel“ hat sich im Volksmund gebildet, da die Antenne wie eine kreisrunde Schüssel aussieht. Sie hat einen Durchmesser von 45 und 80 Zentimeter. In der Mitte der SAT-Schüssel ist das LNB angebracht, welches den Empfang von hochfrequenten SAT-Signalen ermöglicht. Diese Signale werden wiederum durch ein Koaxialkabel an den Receiver im Haus geleitet.

Sat-ZF
Frequenzbereich zwischen 950 MHz und 2150 MHz. Der LNB konvertiert die Frequenzen in den Bereich der ersten Sat-ZF, damit die Signale über Koaxkabel übertragen werden können.

Scaler
Siehe Skalierung

Scart
21-poliges Steckverbindungssystem für qualitativ hochwertige AV-Verbindungen (Audio und Video). Die verschiedenen Signale (u. A. FBAS, RGB, S-Video) werden in ihre Grundkomponenten zerlegt übertragen. Wegen Störanfällig- und Unhandlichkeit hat sich die Scart-Buchse außerhalb Europas nicht durchgesetzt.

Schirmungsmaß
Es gibt an, wie gut ein Koaxialkabel gegen äußere Einstrahlungen resistent ist. Je höher das Schirmungsmaß, umso besser werden Störquellen, wie etwa DECT-Telefone, abgeschirmt.

Schnurloses Telefon – analog
Arbeitet nach den analogen CT1- und CT2- Standards. Dadurch wird es ermöglicht, dass man Gespräche mit einem schnurlosen Telefon führen kann. Die Reichweite zwischen Mobileinheit und Basisstation beträgt in der Regel 300 Meter. Allerdings sind diese Geräte nicht abhörsicher, so kommt diese Technologie nur bei Einfachst-Schnurlostelefonen zum Einsatz.

Schreib-/Lesekopf
Bei magnetischen Datenträgern, wie z. B. bei einer Festplatte, wird diese Einheit zum Lesen und Schreiben der Daten verwendet. Der Schreibkopf speichert die Daten auf der Festplatte, der Lesekopf kann diese Daten wiederum auslesen, damit sie im Anschluss auf einem Bildschirm dargestellt werden können.

Schwarzwert
Bezeichnet die Fähigkeit eines Fernsehers, tiefes Schwarz darzustellen. Oftmals hellen Hintergrundbeleuchtungen bei LCD und das Nachleuchten der Plasmazellen das Schwarz auf, so dass ein helleres Grau entsteht. Je niedriger der Schwarzwert, desto besser ist die Bildplastizität und der subjektive Bildeindruck.

SD
Standard Definition – Bilder werden in PAL-Qualität mit knapp 400000 Bildpunkten übertragen.

SDK
Software Developer Kit – Herzstück einer Applikation, zu der z. B. Schlüssel für Signaturen und Verschlüsselungen zählen.

SECAM
Sequential Couleur Avec Memoire – Fernsehnorm aus Frankreich, ähnlich wie PAL oder NTSC, die früher in vielen Ostblockstaaten genutzt wurde. Bildqualität reicht nicht an PAL heran.

Serial-Port
Er dient dem Updaten des Gerätes per PC oder dem bequemen Bearbeiten der Senderliste am PC. Hierzu muss PC und Box über ein serielles Kabel, in speziellen Fällen auch über ein Nullmodemkabel mit dem PC verbunden werden.

Server
Zentrale Einheit in einem Netzwerk. Der Server speichert Daten und stellt diese den angeschlossenen Clients zur Verfügung.

Service-ID
Bei der digitalen Satellitenübertragung werden mehrere Programme in einem Datenstrom übertragen. Um sie wieder herausfiltern zu können, besitzt jedes Programm Identifikationsdaten, die so genannten Service-IDs. Die SID sollte für jeden Sender auf einem Satellit nur einmal vergeben sein

Service-Provider
Dienstleister, der für die Ausstrahlungstechnik verantwortlich ist, wie zum Beispiel die Deutsche Telekom oder RTL-World.

SET-TOP-BOX
Empfänger für digitale Daten, der den Fernseher mit der Hausantenne, dem Kabel- oder dem Satellitenanschluss verbindet.

Setup
(engl.) = Installation, Aktualisierung. Wird Software heruntergeladen, sorgt die Setup-Datei dafür, dass diese auf dem Gerät installiert oder zu einem späteren Zeitpunkt aktualisiert werden können.

ShowView
Programmierhilfe für Video- und DVD-Recorder zur Aufnahme von TV-Sendungen. Anstelle von Start- und Stoppzeiten, wie sie beim Timer eingegeben werden müssen, benötigt man hier nur einen drei- bis neunstelligen Code aus der Fernsehzeitschrift, in dem für jede Fernsehsendung der Tag, der Sender, die Anfangsund Endzeit hinterlegt ist. Ein ShowView-tauglicher Recorder entschlüsselt diesen Code und zeichnet so das gewünschte Programm auf.

SHTTP
Secure Hypertext Transport Protocol – Ist ein Internet-Standard der zum Versenden von HTML-Inhalten dient. Dieses Protokoll wird bei sicheren Serververbindungen eingesetzt, beispielsweise beim Onlineshopping oder aber auch beim Onlinebanking.

SI-Daten
Service-Information-Daten – Sie beinhalten Informationen wie den Titel der Sendung, Anfangs- und Endzeit sowie Inhaltsangaben. Die SI-Daten werden mit dem Fernsehsignal übertragen. Es liegt an jedem Programmanbieter selbst, ob und in welchem Umfang er SI-Daten überträgt.

Simulcast
Parallele analoge wie digitaleoder HDTV- Ausstrahlung von TV-Programmen.

Single-Universal-LNB
Damit kann ein Teilnehmer die digitalen Signale und das gesamte Programmangebot eines Satelliten empfangen.

Skalierung
Unter Scaling oder Skalieren versteht man die Wandlung einer Bildmatrix, ohne dass der Bildinhalt verändert wird. Gleichbedeutend mit Umrechnung. Flachbildfernseher besitzen eine festgelegte Anzahl von Bildpunkten, die meist nicht mit dem eingespeisten Bild übereinstimmen. Die Skalierung erhöht die Bildpunktezahl um den kompletten Bildschirm auszufüllen.

Slomo
Slow Motion – (engl.) = Zeitlupe. Wiedergabe von Filmmaterial in langsamer Zeitform gegenüber der Originalaufnahme. Dadurch können schnelle oder komplizierte Vorgänge anschaulich gemacht werden. Über die Slomo ist es möglich Bilder „einzufrieren“. Dies gleicht einer Stopfunktion, das Bild wird dabei auf dem Monitor wiedergegeben.

Smart Messaging
Wurde vom Mobilfunkhersteller Nokia entwickelt, um gerätespezifische Spezifikationen wie Klingeltöne und Betreiberlogos zu übertragen. Dieser Dienst funktioniert allerdings nur zwischen Nokia-Handys und nicht zwischen anderen Herstellern.

SMARTCARD
Scheckkartengroße Plastikkarte mit Speicherchip, auf dem sich die Informationen zur Freischaltung eines verschlüsselten Programmangebots befinden. Pay- TV-Smartcards unterscheiden sich nicht nur äußerlich voneinander. Auch das Betriebssystem der einzelnen Verschlüsselungskarten ist unterschiedlich.

Smooth Screen
Die Panasonic-Eigenentwicklung vermindert die schwarzen Streifen des LCD-Gitters. Das Bild wirkt weicher, aber nicht unscharf. Die Räume zwischen den Pixeln entstehen durch Leiterbahnen, welche jeden Bildpunkt „unter Strom“ setzen.

SMTP
Simple Mail Transfer Protocol – Dient ausschließlich zum Versenden von E-Mails im Internet. Zum Empfangen von E-Mails verwendet man das POP3- Protokoll. Das Post Office Protocol 3 ermöglicht nach dem automatischen Aufbau einer Internetverbindung das Empfangen von E-Mails mit Programmen wie Outlook oder Pegasus.

Spam
Wort für das massenhafte Versenden von Nachrichten und Werbung im Internet. Das unverlangte Verteilen und den Missbrauch bezeichnet man als Spamming und die Täter als Spammer. Ursprünglich stammt der Begriff aus einem Sketch der britischen Komiker Monty Python.

SPEICHERKARTEN
Auch Flash Card oder Memory Card genannt. Speichermedium, auf dem Daten von meist kleinen, mobilen Geräten wie z. B. MP3-Player oder Digital-Kameras gespeichert werden. Sie gibt es mit unterschiedlichen Speicherkapazitäten und in verschiedenen Standards und Größen. Beispiele: CompactFlash, Memory Stick, SD-Card.

Spit
Spam over Internet Telephony – Eine Variante von Spam. Hier sind unverlangte, wiederholte Telefonanrufe per VoIP gemeint.

Spot
Ein Spot ist ein Lichtfleck, der an einer Stelle einen scharf abgegrenzten beleuchteten Punkt hervorruft.

Streaming
Bezeichnet die Übertragung eines digitalen Datenstroms. Es handelt sich also um den Datentransfer innerhalb eines Netzwerks. Daten können entweder vom Server zu den Clients oder aus dem Internet zum Server oder den Clients direkt gestreamt werden.

Subscriber Management System


Switchover
Bezeichnung für den Wechsel von analoger auf digitale Übertragungstechnik.

SUBWOOFER
Lautsprecher für ausschließlich tiefe Töne zwischen 20 und 120 Hertz. Die Aufstellung des Subwoofers ist meist unkritisch, wenn die Übergangsfrequenz 80 Hertz nicht überschreitet. Darüber hinaus kann der Tieftonlautsprecher ortbar sein und sollte zwischen den Frontlautsprechern aufgestellt werden

Symbolrate
Sie bezeichnet die Datenrate eines digitalen Datenstroms auf einem Transponder. Die Symbolrate gibt an, wie viele Daten innerhalb eines gewissen Zeitintervalls übertragen werden können. Besonders beim Starten eines Suchlaufs muss dieser Wert neben der Frequenz in den Digitalempfänger eingegeben werden. Anhand der Symbolrate lässt sich veranschlagen, wie viele digitale Fernsehprogramme auf einem einzelnen Transponder Platz haben.

Mit freundlicher Unterstüzung von www.digitalfernsehen.de

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Glossar

Fachbegriffe einfach erklärt:
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